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| Intensivkurs APP-V |
Aktualisiert 08.07.2010 |
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System Center App-V 2010 Aufbau und Management App-V Infrastruktur (Enterprise)
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SCHULUNGSZIEL
Als Nachfolger von SoftGrid 4.2 und App-V 4.5 bietet die neue Version App-V 4.6 (System Center App-V 2010) neben der 64-Bit
Unterstützung für App-V Clients noch einige Features mehr für die Virtualisierung von Anwendungen. In diesem Intensivkurs lernen Administratoren eine
modulare App-V Infrastruktur für eine Enterprise Umgebung zu planen, aufzubauen und zu verwalten. Während Anwendungen für Remote Desktop
Clients auf einem Remote Desktop Server (Terminal Server) noch installiert werden müssen, wird eine Anwendung durch App-V
virtualisiert. Die Anwendung wird also nicht auf dem Client installiert, sondern ist wie eine VM (Virtual Machine) virtuell.
Genauer gesagt, sie wird von einem zentralen App-V Server (Application Virtualization Management Server) an den Client "gestreamt"
und vor Ort auf dem App-V Client ausgeführt.
Im Kurs arbeiten wir mit dem sog. "Full Infrastructure Model" mit allen Komponenten von App-V. Die Zielgruppe ist
Enterprise Umgebung, d.h. wir praktizieren keine "All-In-One" Lösung, wo alle Komponenten auf einem einzigen Server installiert sind.
Jeder App-V Management Server, als Member einer Active Directory Domäne, benötigt eine 64-Bit SQL 2008 Datenbank, die im Kurs auf
einem 2008 R2 Failover Cluster liegt. Zur Sicherung der Übertragung von Anwendungspaketen werden SSL-Zertifikat verwendet. Anwendungspakete können
vom App-V Server zentral verwaltet und mit RTSP(S) verteilt werden, anzupassen ist noch die Benutzer-Berechtigungsstruktur (Verwaltung des Servers,
Berechtigung für Pakete). In einer Enterprise Umgebung arbeiten i.d.R. mehrere App-V Management Server in einem NLB-Cluster, den
jeder Kursteilnehmer auch praktiziert. NLB-Clustermember greifen auf die gleiche geclusterte App-V Data Store (SQL 2008 DB) zu um
Konfigurationsdaten und Statistikdaten (Clientzugriffe, Anwendungsnutzung etc.) abzufragen und abzulegen.
Zugriff auf den Server erfolgt über eine App-V Management Console (sftmmc.msc), die entweder lokal auf dem Management Server
oder besser remote von einer Workstation (z.B. Windows 7) aus. Um die Management Server zu entlasten, kann das Web Management
Interface (SoftGridManagement) und somit auch das Reporting auf einem getrennten Server installiert sein. So greift Remote Console
via HTTPS auf das Web Management Interface zu, welches wiederum remote auf die App-V Datenbank zugreift. Diese flexible
Konstellation verursacht das berühmt berüchtigte "Kerberos Double Hop" Problem, welches wir im Kurs auch lernen zu lösen.
Windows Clients benötigen die App-V Desktop Komponente, die u.a. über Gruppenrichtlinien verteilt werden kann. Als Clientsysteme werden hier XP SP3 32-Bit und Windows
7 64-Bit verwendet. Benutzer bekommen die App-V Anwendungen i.d.R. beim Anmelden, die in sog. Client Cache geladen werden.
Offline-Arbeiten ist somit dadurch auch möglich, wenn die Serverrichtlinie dies zulässt.
Eine der Hauptkomponente der App-V Infrastruktur ist der sog. Sequencer. Für jedes Client-Betriebssystem wird ein Sequencer benötigt, welcher
jede Anwendungen während deren Installation auf dem Client analysiert und alle benötigte Dateien und Änderungen am System erfasst und in
ein Paket für den App-V Server zusammenpackt. Der Sequencer erstellt eine Gruppe von Dateien für das Paket u.a. die ico-Datei für
die Verknüpfung, die osd-Description-Datei (kann bearbeitet bzw. angepasst werden), die sprj-Sequencer-Project-Datei (bearbeitbar für Änderungen, Upgrades
von Anwendungen). Auf dem Sequencing-PC können bei Bedarf noch die virtuelle Registry, Dateien und Dienste angepasst werden. Die von Sequencer erstellte Pakete müssen nun
auf die Content-Freigabe des App-V Servers gestellt werden, die dann vom App-V Agent auf dem Client abgeholt werden.
Eine Neuerung beim Sequencen ist die Möglichkeit, über Dynamic Suite Composition (DSC) Abhängigkeiten von Anwendungen abzubilden. Als Beispiel werden zunächst
einfachere Anwendungspakete erstellt, unterschiedliche Versionen von Acrobat Reader und Word werden verteilt um zu demonstrieren, dass auf den Zielrechnern verschiedene
Versionen einer Anwendung parallel laufen. In größerem Umfang wird eine spezielle App-V Anleitung zur Installation von Office 2010 durchgeführt. Zu beachten ist,
dass nicht alle Anwendungen aus verschiedenen Gründen virtualisierbar sind bzw. supported werden.
Eine optionale Komponente der App-V Infrastrukur ist der App-V Streaming-Server. Um App-V Management Server zu entlasten, bzw. in einer Branch Office
können zusätzliche Streaming Server eingerichtet werden. Die App-V Clients können die Paketinformationen vom App-V-Server bekommen (--> Launch), die Pakete
selbst werden vom Streaming-Server gezogen. Der Streaming-Server benötigt die Anwendungspakete auf seinem eigenen Content-Verzeichnis, clientseitig muss Pfad und Protokoll neu
definiert werden. Verteilung ist möglich über RTSP/RTSPS, alternativ über IIS mit HTTP/HTTPS oder Fileserver mit SMB/CIFS.
Mehrere Streaming Server nutzen DFS-R um deren Content zu synchronisieren.
Terminal Service Clients (Remote Desktop Clients) können neben den "normalen" Applikationen nun auch App-V Applikationen von deren
Remote Desktop Session Host (Terminal Server) beziehen. In diesem Fall ist der RD Session Host selbst ein App-V Client. Mehrere
Vorteile werden dadurch erzielt: Mehrere konkurierende Applikationsversionen (z.B. Winword 2003 und Windword 2007) können
als App-V Applikationen auf dem RD Session Host laufen, die wiederum als RemoteApp den RD Clients zur Verfügung stehen.
Firmen mitSCCM 2007 SP2 R2 im Einsatz müssen kein "Full Infrastructure Model" für App-V aufbauen. Sie können die Pakete
von App-V Sequencer als Virtuelle Applikation publizieren. In unserem Kurs zeigen wir die Zusammenarbeit zwischen App-V 4.6 Full Infrastructure und SCCM 2007 SP2 R2.
Die Nutzung der App-V Applikation (Software Metering) sowie Benutzerzugriffe (online/offline) auf App-V Applikationen und Server können
überwacht und angezeigt werden. App-V Reporting und App-V Dashboard (beta) können viel dazu beitragen.
Dieser Kurs wird durch die Kurse ADS2008, PowerSERVER sowie
TER2008 ergänzt.
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| Live im Kurs - System Center App-V "Full Infrastructure Model" |
ZIELGRUPPE
Anwendungbetreuer, Servermanager bzw. Systemmanager und Support-Ingenieure.
KOMPLEXITÄTSGRAD
Mittlere Komplexität (Stufe 4 von 5)
VORAUSSETZUNG
Gute Kenntnisse in Windows 200x Netzwerk.
TEILNEHMERURTEIL
Sie können sich durch die Teilnehmerurteile von unserer hohen Qualität überzeugen.
ZERTIFIKAT
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Kursteilnehmer ein Zertifikat von NT Systems.
DAUER - GEBÜHR - BUCHUNG
| Dauer: 4 Tage |
| Böblingen |
Vor-Ort-Schulung |
07.04. - 09.04.2010 (ausgebucht) 19.10. - 22.10.2010 |
Wegen der komplexen Hardwareausstattung wird dieser Kurs nur bei uns angeboten. |
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| Preis: 2.450,- € zzgl. Mwst. |
inkl. Mittagessen (10,- € /Tag) |
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INHALT
- Übersicht & Planung
- Übersicht Anwendungsvirtualisierung
- Applikation Virtualization Infrastruktur und Implementationsmodelle
- App-V Server und Client-Versionen 4.5 und 4.6
- App-V Managementserver, Datenbank, Web Management Service, Console, Desktop und Remote Desktop Clients
- Designüberlegungen für Enterprise Umgebung: NLB, Failover Cluster und zus. Streaming Server
- Publishing und Streaming - Protokolle: RTSP(S), HTTP(S), SMB
- Sicherheit
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| App-V Full Infrastructure Model |
- App-V Management Server Installation (Enterprise Umgebung) - NLB Cluster - Remote Console
- Installation und Konfiguration von SQL 2008 - Instanz (geclustert auf 2008 R2 Failover Cluster)
- SQL-Berechtigung für App-V Administrator
- SSL-Zertifikat für RTSPS und HTTPS-Kommunikation
- SSL-Zertifikat - Arbeiten mit SAN (Subject Alternate Name)
- Einrichten des NLB-Clusters (Network Load Balancing)
- Installation 1. AppV-Management-Server im NLB-Cluster
- Installation 2. AppV-Management-Server im NLB-Cluster
- Post-Installation: Protokoll, System Cache, DB-Größe, etc.
- Verwaltung der App-V Server über Remote Console (sftmmc.msc) - Lösung des Kerberos Double-Hop Problems
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| 2x App-V Management Server in einem NLB-Cluster |
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| Verwaltung des App-V Systems über Remote Console und HTTPS |
- App-V Clients
- App-V Desktop Clients und App-V Client für Remote Desktop Service
- Installation Windows XP und Windows 7
- Client Cache
- Publishing und Streaming Protokolle: RTSP(S), HTTP(S), SMB
- Global Data Location
- Anpassung der virtuellen Container
- App-V Group Policies
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| Sichere RTSPS (Real Time Streaming Protocol) Verbindung von App-V Client zu Publishing Server |
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| Gleiche Anwendung (Adobe Reader) mit verschiedener Version auf App-V Client |
- Sequencer
- Installation Sequencer: Installation XP, Windows 7
- Einführung Sequencing: einfache Anwendungen
- Zuordnung Client, Übertragung Server,
- Registry-Änderungen
- Test und Anpassung
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| Sequencer - Anwendungsverteilung für verschiedene Windows Versionen |
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| Sequencer - Anpassung Registry für Anwendungspaket |
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| Sequencer - Anpassung File System für Anwendungspaket |
- Advanced Sequencing
- Advanced Sequencing:
- DSC-Beispiel
- Office 2010
- Kombinierte Anwendungen
- Paket-Neubearbeitung
- Erstellung MSI-Paket
- Upgrade von App-V Anwendung
- Streaming Server
- Streaming Server für Branch Office
- Protokolle:RTSP(S),HTTP(S),SMB
- DFS-R Content-Ordner Replikation
- Client-Umleitung
- Zusammenarbeit mit SCMM 2007 SP2 R2
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| Verteilung von App-V Paktet über SCCM 2007 SP2 R2 Distribution Point |
- App-V RD-Client
- Installation Remote Desktop Session Host als App-V Client
- RemoteApp, *.msi, *.rdp
- Arbeiten mit Sfttray.exe
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| App-V Applikationen unterschiedlicher Versionen als RemoteApp |
- Software Metering & Reporting & Monitoring
- Kommunikation mit App-V SQL-Datenbank
- Messung der Applikationsnutzung
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| App-V Applikationsinformation von der Datenbank |
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| Nutzung von App-V Anwendung - History |
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| App-V Dashboard - Nutzung von App-V Anwendungen |
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| App-V Dashboard - Zugriffe auf App-V Server |
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| - Vertrauen Sie unserer Kompetenz - |
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