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Intensivkurs CLU2008-R2 Aktualisiert  08.07.2010

Aufbau und Administration
von
Windows 2008 R2 Failover & Network Load Balancing Cluster

SCHULUNGSZIEL
Dieser anspruchsvolle hardwarenahe Powerkurs gibt den Server-Administratoren einen sehr tiefen Einblick in Windows 2008 R2 Failover und Network Load Balancing Cluster. Sie lernen in diesem Kurs Microsofts neueste "patentierte" Clustertechnologie mit Paxos und Quorum Set Replication Algorithmus für Distributed Systems kennen. Im Gegensatz zu "Single Quorum" Windows 2003 Cluster ist ein Windows 2008 R2 Failover Cluster mit dem neuen Hybrid-Quorum ein Multimaster. Selbst bei einem defekten Quorum-Disk arbeitet ein 2-Node Cluster "munter" stabil weiter!.
Neben Failover Cluster ist Network Load Balacing Cluster (NLB) ein immer wichtig gewordenes Thema, das wir in diesem Kurs auch ausführlich behandeln. Die Einrichtung von Kerberos Authentifizierung in einem NLB Cluster ist Bestandteil des Kurses.
Jeder Teilnehmer baut zunächst für sich einen 2-Nodes 2008 R2 Cluster mit Node & Disk Majority (2-Node + 1x Witness Disk) auf, um diesen dann zu administrieren. Erst am dritten Tag wird dieser auf einen Mehrknoten-Cluster (bis zu 16 Nodes bei 2008 R2) umgebaut um Failover/Failback-Strategien praktizieren zu können. Ein 2-Node Exchange 2007 CCR (Cluster Continuous Replication) benötigt beispielsweise das Quorum-Modell  Node & File Share Majority (File Share Witness). Exchange 2010 HA (High Availability) nutzt nur noch Node Majority (ungerade Node-Anzahl) bzw. Node Majority + File Share Witness (bei gerade Node-Anzahl). Die File Share soll vorzugsweise auf einem anderen Failover Cluster liegen.
Neben der Verwaltung mit dem Failover Cluster Manager (cluadmin.msc) arbeiten wir viel mit dem Befehlszeilen-Tool Cluster.exe und vorzugsweise sehr viel mit Failover Cluster PowerShell V2 und WMI.
Im Modul Cluster-Internals wird die Tiefe der neuen 2008 R2 Failover Cluster Technologie studiert. Neben der Quorum Set Replication werden die Themen PaxosTag, WMI-Provider MSCluster und Registry Checkpointing sowie Resource Monitors behandelt. Die Analyse von Cluster.log und ist ein wichtiger Bestandteil von diesem Modul.
Neben den Standard-Clusteranwendungen wie File Service, Print Service und DHCP lernen Sie im Kurs auch "Generic Application und Generic Service" (z.B. Telnetservice, *.exe, etc.) hochverfügbar zu "clustern". Zu den Datenbank-Clusteranwendung gehört SQL 2008. Nach der Einrichtung des SQL Clusters wird dann ein High Safety SQL Cluster konfiguriert (SQL-Cluster plus DB-Mirroring).
 
Eine weitere Anwendung ist die Hyper-V Hosts zu clustern. Wichtige Hyper-V Virtuelle Maschinen laufen nach einem Failover weiter, auch wenn ein Host abgestürzt ist. Mit 2008 R2 kann eine VM mit der Live Migration Technik von einem Node auf einen anderen, ohne die Clientsitzungen zu unterbrechen (1x Ping geht dabei verloren!), umgezogen werden. Mit 2008 R2 CSV (Cluster Shared Volume) können die VMs platzsparend gemeinsame LUNs nutzen.
Im Modul Cluster-Troubleshooting werden neue Reparaturmethoden wie Repair Disk bzw. Quorum-Wechsel durchgeführt. Windows 2008 R2 Backup & Recovery ist total anders als bei 2003. Wir praktizieren das neue Windows Server Backup sowie Wbadmin um Authoritative Restore der Clusterdatenbank zu ermöglichen.
Zum Schluß zeigen wir wie ein GEO-Cluster aufgebaut und konfiguriert wird. Verschiedene Attributen für Hearbeats und DNS-Registrierung sowie Roundtrip-Delay müssen "getuned" werden, da ein GEO-Cluster sich geographisch über mehreren Subnetzen erstreckt. 
Anmerkung: Wir setzen in diesem Kurs keine Virtuelle Maschinen als Clusternode ein. Alle Cluster-Nodes sind echte 64-Bit mächtige Rechner mit Xeon Quadcore (16 GB) oder Sechs-Core (24 GB).
Die SAN-Umgebung ist gemischt mit Glasfaser & iSCSI Taget. Ein HP EVA 4400 mit FC Platten und WUDSS (Windows Unified Data Storage Server) als iSCSI-Target stehen zur Verfügung.
Wir empfehlen allen Clusteradministratoren auch unseren neuen hardwarenahen Kurs PowerSERVER für Windows Server 2008 R2 zu besuchen.
Bemerkung: Ab Mai 2010 wird das Thema Exchange 2007 Cluster nicht mehr in diesem Kurs behandelt. Sehen Sie bitte den Kurs Exchange Server 2010 High Availability.

Failover Cluster - Resource Monitors
Failover Cluster - Resource Monitors
ZIELGRUPPE
Serveradministratoren, Systemmanager, SQL-Datenbankadministratoren, Exchange Administratoren, Support-Ingenieure.
KOMPLEXITÄTSGRAD    
Ziemlich komplex (Stufe 4 von 5)
VORAUSSETZUNG
Erfahrung mit Active Directory und gute Kenntnisse in Windows 200x und Netzwerk sind von Vorteil, jedoch keine Bedingung!
TEILNEHMERURTEIL
Sie können sich durch Teilnehmerurteile von unserer hohen Qualität überzeugen.
ZERTIFIKAT
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Kursteilnehmer ein wertvolles Zertifikat von NT Systems.
DAUER - GEBÜHR - BUCHUNG
 Dauer: 5 Tage
Böblingen Vor-Ort-Schulung
08.03. - 12.03.2010
03.05. - 07.05.2010
28.06. - 02.07.2010
20.09. - 24.09.2010
29.11. - 03.12.2010
Wegen der komplexen Hardwareausstattung wird dieser Kurs nur bei uns angeboten.
 Preis: 3.150,- €  zzgl. Mwst.   inkl. Mittagessen (10,- € /Tag)
Schulungstermine / Schulungsanmeldung  - Trainingsumgebung
INHALT
  • Windows 2008 R2 Failover Clustering - Einführung und Planung
    • Cluster-Architektur;  "Share-Nothing" und "Share-Everything" Cluster.
    • Aktive und Passive Knoten.
    • Clusterdienst und deren Komponenten, Cludisk und Cluster-Netzwerktreiber.
    • Cluster-Gruppen und Virtuelle Server, Cluster Resource, Resourcen-Abhängigkeit, Cluster-Anwendungen.
    • 2003 Cluster mit Shared Quorum oder Majority Node Set vs. 2008 R2 Hybrid Quorum (Multimaster Quorum Replication Set Algorithm mit PaxosTag)
    • Planung von 2008 R2 Hybrid Quorum: Node Majority, Node & Disk Majority, Node & File Share Majority, No Majority (Disk Only).
    • Virtual Failover Adapter, Virtual Routing Table IPv4 und IPv6.
    • Public und Private Network (Heartbeat).
    • Shared Disks: iSCSI oder Fiber Channel
    • Berechtigung in AD für Cluster Name Object (CNO)
    • Berechtigung in AD für Virtual Computer Objects (VCO)
    • Windows Server 2008 R2 neue Features: Live Migration und CSV für Hyper-V VMs.
  • Cluster-Installation (Fiber Channel / iSCSI SAN)
    • Installationscheckliste, Testen eines Windows 2008 R2 Clusters mit Failover Cluster Validation Test.
    • Konfiguration der Netzwerkkarten: Heartbeat und Public Netzwerk sowie iSCSI bzw.HBA.
    • Konfigurieren der Festplatten (Shared Disk) --> Optimales Anlegen von Partition ohne Track-Versatz!
    • Witness-Disk und andere Resource-Disks.
    • Anlegen Clusteradministrator CLUMAN.
    • Berechtigung in AD für CNO und das Anlegen von VCOs.
    • Konfiguration und Arbeiten mit dem 2008 R2 Failover Cluster Manager.
    2008 Failover Cluster Validation Report   2008 Validating Configuration Wizard
    2008 R2 Failover Cluster Validation Report   2008 R2 Validating Configuration Wizard
    SAN Switches   LWL SAN   iSCSI SAN
    LWL SAN Switches LWL SAN iSCSI SAN
  • Clusterverwaltung (Grundlage)
    • Arbeiten mit CluAdmin.msc und Cluster.exe.
    • Die Clusterobjekte: Cluster, Nodes, Group, Resourcen und Resource-Typen.
    • Die Stati der Nodes, Group und Ressource.
    • Die Gruppe "Cluster Group" und die Cluster Core Resources
    • Konfigurieren der Resource-Abhängigkeit, Possible Owner.
    • Client Access Point (CAP) und Virtuelles Computer Object (VCO) für Kerberos Delegierung.
    • Fail-Over von Gruppe: Verschieben der Resource-Gruppen sowie abschalten eines Cluster-Nodes, FallBack (Failback).
    • Cluster Service; Cluster Disk Treiber; Identifizieren der Cluster-Dateien.
    • Relevante Eventlog-Einträge und Analysieren der Event Logs (Cluster.log)
    • Registry: Cluster-Hive und 0.Cluster, PaxosTag, Quorum und Node-Weight.
    • MBR und GPT-Disk; DiskSignature und DiskGUID
    • Available Disks, Cluster Disk und Available Storage
    2-Node Cluster Networks mit 2x NICs für Heartbeats (Private)
    2-Node Cluster Networks mit 2x NICs für Heartbeats (Private)
  • Arbeiten mit PowerShell V2 und WMI
    • PowerShell Grundlage
    • WMI-Provider für Failover Cluster
    • Arbeiten mit Events und WMI-Classes
    • Arbeiten mit Failover Cluster PowerShell (2008 R2)
    Windows 2008 PowerShell und Failover Cluster - WMI Class MSCluster_Network
    Windows 2008 R2 PowerShell und Failover Cluster - WMI Class MSCluster_Network
  • Print Service
    • Einrichten von Print Server Cluster mit dem High Availabilty Wizard
    • Vorinstallation der Druckertreiber
    • Vorinstallation der Druckerports
    • Installation von Drucker
    • Publish von Virtuellen Print Server in Active Directory.
  • Installation Generic Applikation und Generic Service
    Mit folgenden Beispielen lernen Sie beliebige Applikationen und Dienste mit Cluster.exe und mit der GUI hochverfügbar zu machen.
    • Clustern von Generic Application mit Cluster.exe am Beispiel vom calc.exe (Generic Application)
    • Clustern von Generic Service mit Failover Manager am Beispiel vom Telnet Server (Generic Service)
  • File Service (Shattenkopie, Mount Points, Access Based Enumeration)
    • Arbeiten mit MountPoints; Root-Disk für MountPoints; Einrichten von MountVolume und Abhängigkeit
    • Arbeiten mit Diskpart; Extend und Schrink einer Partition (LUN).
    • Einrichten von File Server Cluster für HOME$-Verzeichnisse
    • NTFS- und Freigabe-Berechtigung
    • Access Based Enumeration (ABE) um Datei/Ordner auszublenden.
    • Publizieren der Freigabe in DFS
    • Einrichten von Schattenkopie (Snapshots) sowie deren Abhängigkeit.
    Windows 2008 Failover Cluster - Dependency Report von einem einfachen File Server
    Windows 2008 R2 Failover Cluster - Dependency Report von einem einfachen File Server
  • DHCP-Cluster
    • Einrichten eines DHCP-Clusters.
    • Autorisieren des virtuellen DHCP-Servers in Active Directory.
  • Hyper-V Host-Cluster - Live Migration - Cluster Shared Volume (CSV)
    • 2008 R2 Live Migration und CSV
    • Aktivieren CSV
    • Einrichten eines Clusters (Virtuelle Instanz) für Hyper-V Hosts (Nodes)
    • Virtual Manager
    • Virtual Harddisks *.vhd auf shared Clusterdisk bzw. als CSV
    • Virtual Machine und Virtual Machine Service
    • Konfigurieren von Virtual Machine Configuration
    • Failover vs. Live Migration und Quick Migration
    Windows 2008 Failover Hyper-V Cluster mit 2 Virtual Machines
    Windows 2008 R2 Failover Hyper-V Cluster mit 2 Virtual Machines
  • 2008 R2 Failover Cluster Internals
    • Cluster Network Failover Driver (NetFT);
    • Microsoft Failover Cluster Virtual Adapter und Routing Table
    • Clusterdisk Driver (Clusdisk)
    • Clustereigenschaften (Private und Public).
    • Fail-Over- und Fall-Back-Richtlinien.
    • Analyse der Registry: Cluster und 0.Cluster; PaxosTag
    • Resource Monitor (RHS) und deren *.DLL, Überwachung von Resourcen, LooksAlive und IsAlive; MonitorProcessID
    • WMI-Provider MSCluster
    Arbeiten mit PowerShell und WMI-Provider MSCluster
    Arbeiten mit PowerShell und WMI-Provider MSCluster
  • Cluster Troubleshooting - Backup & Recovery
    • Vergrößern einer Clusterplatte  -> Diskpart Extend
    • Defekte Clusterdisk austauschen durch Repair
    • Witness-Disk defekt; Wiederherstellung der Cluster Database (0.Hive) durch Authoritative Restore
    • Wechsel der Quorum-Modus
    Wechsel der Quorum-Modus
    Wechsel der Quorum-Modus
    Windows 2008 Failover Cluster - Event Tracing for Windows (ETW)
    Windows 2008 R2 Failover Cluster Events
  • Mehr-Knoten Cluster  & Failover Strategie
    • Umbau der 2-Node Cluster (Nodes & Disk Majority) auf 2-Node Node & File Share Majority
    • Umbau der 2-Node Cluster auf bis zu Mehrknoten Cluster (max. 16).
    • Fail-Over  und Failback Policy für Mehrknoten-Cluster
    • Reihenfolge bei Failover: Zufallprinzip, Node-ID, Preferred Owner, DisableGroupPreferredOwnerRandomization, AntiAffinityClassNames.
    Windows 2008 Failover Cluster - Dependency Report von einer Exchange 2007 Virtual Instanz
    Datenbank (SQL oder Exchange) Mountpoints mit einem Anker
    Dependency Report von einer Exchange 2007 Virtual Instanz - Mountpoints mit dopelltem Anker
    Datenbank (SQL oder Exchange) Mountpoints mit doppeltem Anker
  • SQL 2008 Server Cluster und High Safety SQL Cluster
    • MSDTC Virtuelle Instanz
    • Einrichten eines SQL 2008 Failover Clusters.
    • Aufnahme zus. SQL-Node.
    • Abhängigkeit und Mountpoints.
    • Hinzufügen und Entfernen von SQL-Nodes
    • Weitere SQL-Instanz
    • Arbeiten mit Active/Active SQL-Instanzen
    • Failover Strategie für Multi-Node SQL-Cluster
    • SQL 2008 Resource Monitor und Resource DLL
    • HIGH SAFETY SQL-Cluster (gespiegelte DB auf zwei SQL-Cluster)
    Höchstverfügbarer SQL Mirrored Cluster (High Safety) - gespiegelte DB auf zwei Cluster
  • Network Load Balancing Cluster (NLB)
    • Konfigurieren NLB mit Unicast und zwei Netzwerkkarten
    • DNS-Registrierung
    • Kerberos Authentifizierung für Website auf NLB
    • Troubleshooting
    Network Load Balancing Cluster für APP-V (SoftGrid) Server
  • GEO-Cluster
    • Konfigurieren der Netzwerknamen-Resourcen mit OR-Verknüpfung.
    • Heartbeats
    • DNS-Registrierung
    • Tunen der Clustereigenschaften
    Windows 2008 R2 Failover Cluster - GEO Cluster
    Windows 2008 R2 Failover Cluster - GEO Cluster
    Windows 2008 R2 Failover Cluster - GEO Cluster
    Windows 2008 R2 Failover Cluster - GEO Cluster
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Jeder sein Cluster & ...ein Stück SAN! ...und 64-Bit Powermaschinen
- Vertrauen Sie unserer Kompetenz -
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