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Intensivkurs SCOM2012 Aktualisiert  05.04.2013

System Center Operations Manager 2012 SP1
- Enterprise Umgebung -

SCHULUNGSZIEL
In diesem "interdisziplinären" Intensivkurs lernen Sie den Aufbau und die Administration von System Center Operations Manager 2012 SP1 (SCOM 2012 SP1) in einer 2003 / 2008 ADS-Gesamtstruktur mit mehreren Domänen sowie Domain Controller, DNS-Server, Memberserver 2003 R2 / 2008 R2 , Exchange Server 2003/2007/2010, SQL Server 2008 R2 sowie Windows 2008 R2 Failover Cluster und Clients.
Ziel des Kurses ist die Überwachung aller Windows Server und evtl. Clients sowie ausgewählte Anwendungen in einer "geclusterten" Umgebung durch SCOM 2012.
SCOM 2012 und SCOM 2012 SP1 hat SCOM 2007 R2 um ein paar wichtige Features erweitert (siehe SCOM 2007 R2): Am wichtigsten ist die Multimaster-Funktion der Management Server (MS), da kein RMS (Root Management Server) allein u.a. die Configurations Datenbank schreiben darf. Die MS sind also gleichberechtigt, dadurch wird auch kein RMS-Cluster mehr benötigt und ein RMS-Ausfall auch keine Downtime mehr durch RMS-Recovery bzw. RMS-Promote verursacht. Die Rolle RMS-Emulator kann durch PowerShell (Set-SCOMRmsEmulator) für den Fall aktiviert werden, wenn "legacy" Management Packs diese Rolle noch benötigt. Ein weitere wichtige Erweiterung ist der sog. Resource Pool, besteht aus mehreren oder allen Management Servern, der ein hochverfügbares und lastverteiltes Monitoríng von Network Devices und Linux/Unix-Computers zu ermöglichen.
Nach dem Aufbau des Clusters für alle Datenbanken (OpsDB, DWDB, ACSDB, RPTDB) werden diverse Methoden zur Agent-Installation praktiziert, wobei auch die Active Directory Integration zum Einsatz kommt.
Neben den Grundlagen zu Monitors, Rules, Tasks, Views, Targets, Groups, Discoveries werden wir Management Pack Internals studieren und eigene Management Packs, besonders für Overrides anlegen. Von den einfachen bis hin zu den komplexen Komponenten wird das Wissen langsam aufgebaut.
Ziel wird es sein, anhand einer bestimmten Aufgabenstellung nach und nach eine Lösung in SCOM 2012 zu erarbeiten, für die es bisher kein Managementpack von Microsoft oder Partnern gibt.
Ebenso werden die SCOM 2012 Features wie Audit Collection Service (ACS) und Gateway Server Authentication via Zertifikat im Kurs praktiziert. Weiterhin wird das Service Level Dashboard zusammen mit Service Level Tracking ein Thema sein.
Im "älteren" Kurs SCOM 2012 haben wir die Datenbanken auf einem 2008 R2 Failover Cluster hochverfügbar gemacht (--> großes Bild).
Im "neuen" Kurs SCOM 2012 SP1, dank Windows Server 2012 Unterstützung, wird die SCOM-Schulungsumgebung zum ersten Mal mit Hyper-V 2012 Replica praktiziert. Die SCOM-Datenbanken OpsDB und DWDB werden auf zwei VMs installiert, die überkreuzt zum anderen Hyper-V 2012 über 10 GBit replizieren (--> mittleres Bild). So kann eine schnelle, kostengünstige und sichere SCOM-Umgebung auch für die Praxis realisiert werden.

  • Operations Manager Database (OpsDB)
  • Operations Manager Data Warehouse (DWDB)
  • Operations Manager Audit Collection Service (ACSDB)
  • Report Database
Bemerkungen:
1) Anders als bei SCOM 2007 R2 wird ein Management Server (MS) geclustert, da die MS gleichberechtigt sind.
2) Sehen Sie dazu die Kursbeschreibung von SCOM2007-R2, da dieser die Untermenge von SCOM 2012 bildet.
Dieser Kurs wird durch den Kurs CLU2012 ergänzt.
Hinweis: Bitte bringen Sie zum Kurs Ihre Evaluation DVD oder ISO mit der gewünschten Sprachversion mit. Wir dürfen keine Volume License für Kurse nutzen!
Operations Manager 2007 SP1 - Management Groups (Large / Enterprise Scenarios)
SCOM 2007 R2 - Management Groups (Large / Enterprise Scenarios)
SCOM 2012 SP1 - Virtual SQL Server 2012 SP1 mit 10Gbit Hyper-V Replica (2012)
SCOM 2012 SP1 - Virtual SQL Server 2012 SP1 mit 10Gbit Hyper-V Replica (2012)
Management Server - Resource Pools
SCOM 2012  Multimaster Management Server - Resource Pools
ZIELGRUPPE
Systemmanager, Serveradministratoren, Netzwerkmanager, Support-Ingenieure.
Für IT-Leitung und Projektmanager mit fundiertem Fachwissen ist dieser Kurs auch zu empfehlen.
KOMPLEXITÄTSGRAD  
Ziemlich komplex (Stufe 4 von 5).
VORAUSSETZUNG
Gute Kenntnisse in Windows und Netzwerk.
TEILNEHMERURTEIL
Sie können sich durch Teilnehmerurteile von unserer hohen Qualität überzeugen.
ZERTIFIKAT
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Kursteilnehmer ein wertvolles Zertifikat von NT Systems.
DAUER - GEBÜHR - BUCHUNG
 Dauer: 5 Tage
Böblingen Vor-Ort-Schulung
05.11. - 09.11.2012 (ausgebucht)
04.02. - 08.02.2013 (ausgebucht)
15.04. - 19.04.2013 (ausgebucht)
23.09. - 27.09.2013

         Weitere Termine folgen!

Wegen der komplexen Hardwareausstattung und Vorbereitung wird dieser Kurs nur bei uns angeboten.

Mindestteilnehmerzahl: 3
 Preis: 3.450,- €  zzgl. Mwst.   inkl. Mittagessen (12,- € /Tag)
Schulungstermine / Schulungsanmeldung  - Trainingsumgebung

INHALT
  • Übersicht System Center Operations Manager 2012 SP1
    • Architektur und Topology von SCOM 2012 Infrastruktur
      • Kleine Topology
      • Mittlere Topology
      • Große Topology
    • Features Übersicht
      • Distributed Applications - verteilte Anwendungen
      • Überwachung aus der Perspektive des Endbenutzers
      • Client- / Serverüberwachung mit installiertem Agenten und "Agentless" - ohne Agenten
      • Sichere Kommunikation, benutzerdefinierte Berechtigungen in SCOM 2012 nach internem Rollenmodell
      • Active Directory Integration zur Agentenzuweisung und Installation
      • Audit Collection Service (ACS) - Security Events mitloggen
      • Load Balancing Gateway (GW) und Management Server (MS)
      • Service Level Dashboard
      • Neue Features von SCOM 2012 gegenüber 2007 R2: - kein RMS mehr ("Highly Available Management Group Out of the Box");
        - RMS-Emulator;
        - Resource Pools;
        - Netzwerk-MAP;
        - verbessertes Netzwerk Discovery;
        - neue Powershellbefehle;
        - Änderung in Maintenance Mode
    • Übersicht über die Kommunikation in einer SCOM 2012 SP1 Umgebung
      • Kommunikation zwischen den MS, Datenbanken und Agenten
      • Datenbanksynchronisation zwischen OpsDB und DWDB.
  • Design und Installation von SCOM 2012 SP1 in einer Enterprise Umgebung
    • Planung und Vorbereitung: Szenarienabhängig
    • Design einer Infrastruktur für SCOM 2012 SP1
    • Nutzung von Windows Server 2012 und 10 GBit-Ethernet
    • Festlegen der Management Group, Failover Management Group, Management Server
    • Platzierung der Management Server und SQL-Server (2012 Failover Cluster oder Hyper-V Replica), Report Server
    • Voraussetzungen einer Installation
    • Anlegen von Sicherheitsgruppen und Service Accounts für SQL 2012 und SCOM 2012 in Active Directory
    • Zuweisung der Benutzerberechtigungen
    • Einrichten des Failover Clusters für die Datenbanken (OPSDB, DWDB, ACSDB und optional auch RPTDB)
    • Installation SQL 2012 SP1 für SCOM 2012 Reporting.
    • Installation mind. zweier Management Server (MS)
    • Installation SCOM 2012 Report Server
    • Installation SCOM 2012 ACS Collector Service ( siehe unten)
    • Post-Installation und Überprüfung
    Failover Cluster - Operations Manager Datenbank & Data Warehouse
    Failover Cluster - Operations Manager Datenbank & Data Warehouse
  • Verwalten von SCOM 2012 SP1
    • Arbeiten mit Operations-, Web-Console und PowerShell & Operations Manager Command Shell
    • Globale Einstellungen (Heartbeats, Email-Notification, Role based Security, Alerts etc...)
    • Konfigurieren des Management Servers
    • Konfigurieren von Agenten
    • Alarm, Events und Performance Regeln
    • Übersicht Administration
    • Übersicht Authoring
    • Übersicht Reporting
    • Übersicht Auditing
    Die System Center Operations Manager 2012 Konsole
    Die System Center Operations Manager 2012 Konsole
  • Security
    • Vorgegebene und eigen erstellte User Roles
    • Run As Accounts, Mapping eines Run As Accounts mit einem Windows Account.
    • Run As Profile - Besondere Berechtigungen für einzelne Aufgaben
    • Arbeiten mit PowerShell & Operations Manager Command Shell
    Abfragen einer UserRole mit Operations Manager Command Shell
    Abfragen einer UserRole mit Operations Manager Command Shell
  • Active Directory Integration
    • Wozu AD Integration?
    • Konfigurieren von Service Connection Points
    • Aktivieren der AD Integration am Management Server
    • Auto Agent Assigment - automatische Zuweisung von Agenten
    • Failover Management Server für Managed Agents
    • Arbeiten mit PowerShell & Operations Manager Command Shell
    AD Integration
    Active Directory Integration
    Agents AD Cache für Failover Management Server
    Agents AD Cache für Failover Management Server
  • Agents
    • Überblick: Managed Agents, Agentless, Network Devices
    • Kommunikation zwischen Agents und Management Server
    • Installation von Agents: Discovery, Manuell, Group Policy incl. Logon Script mit AD Integration
    • Agent Internals: AD Cache, Registryeinträge
    • Arbeiten mit PowerShell & Operations Manager Command Shell
    Ermittlung des Primary Management Servers eines Agenten
    Ermittlung des Primary Management Servers eines Agenten
  • Management Packs
    • Installation von Management Packs nach Bedarf und Verfügbarkeit (Nicht alle hier genannten MP werden importiert!)
      • Active Directory 2003 / 2008 / 2008R2 / 2012
      • SQL Server 2005 / 2008 / 2008 R2 / 2012 SP1
      • Windows Client Vista / Windows 7 / Windows 8
      • Windows File Replication Service
      • Windows Internet Information Services
      • Windows Server 2003 / 2008 / 2008R2 / 2012
      • Failover Cluster 2008 / 2008R2 / 2012
      • Exchange Server 2003 / 2007 / 2010 / 2013
      • Windows DNS Server 2003 / 2008 / 2008R2/ 2012
      • Data Protection Manager 2010 / 2012
  • Administration
    • Verwalten / Importieren von Management Packs
    • Anlegen von Overrides und Ihr Sinn
    • Konfigurieren von Globalen Settings
    • Konfigurieren von User Roles, Run As Account, Run As Profiles
    • Konfigurieren von Notifications
    • Arbeiten mit Operations Manager Command Shell
    SCOM 2012 Overrides - Benutzerdefinierte Anpassungen
    SCOM 2012 Overrides - Benutzerdefinierte Anpassungen
  • Monitoring - Collection von Daten & Monitoring von Diensten und Applikationen
    • Collection von Computern, Konfigurieren von Collectionsregeln
    • Verarbeitung und Behandlung von Ereignissen
    • Verarbeitung und Behandlung von Fehlermeldungen
    • Verarbeitung und Behandlung von Performancedaten
    SCOM 2012 Operating System Performance
    SCOM 2012 Operating System Performance
    SCOM 2012 Special Process Monitor
    SCOM 2012 Special Process Monitor
  • Authoring
    • Class (Object Typ) als SCOM 2012-Target
    • Einsatz von Targets im Rahmen von Overrides
    • Benutzerdefinierte Targets durch Attributes und Dynamic Groups.
    • Anlegen von eigenen Management Packs
    • Konfigurieren von Monitors ( mehrere Übungen)
    • Konfigurieren von Rules      ( mehrere Übungen)
    • Konfigurieren von Views
    • Konfigurieren von Tasks
    • Arbeiten mit Operations Manager Command Shell
    • Service Level Tracking und Service Level Dashboard
    SCOM 2007 R2 Service Level Dashboard
    SCOM 2012 Service Level Dashboard
  • Komplexe Monitors, Rules & Diagnostics mit Scripts
    • Komplexe bzw. benutzerdefinierte Monitors mit Scripts
    • Komplexe bzw. benutzerdefinierte Rules mit Scrips
    • Diagnostics von Monitors mit Scripts
    SCOM 2007 R2 Monitor mit Diagnostic - SendMail
    SCOM 2012 Monitor mit Diagnostic - SendMail
  • SCOM 2012 SP1 Internals
    • Gleichberechtigte Management Server - Kein RMS mehr!
      Health State Internals (LastModified, NewHealthState,OldHealthState,TimeGenerated,TimeAdded)
    • Health Service, Health Service Watcher, Root Watcher
    • MonitoringHosts
    • Diagnostics und Troubleshooting von SCOM 2012 selbst
    Health State - Health Service / Watcher - MS/RMS
    Health State (Internals) - Health Service / -Watcher - Root Management Server (SCOM 2007 R2)
  • SCOM 2012 SP1 Reporting (Berichterstellung)
    • Installation und Konfiguration von Reporting
    • Berichtskonsole, Webkonsole
    • Vordefinierte Berichte
    • Interpretieren von Reports
    • Abfragen der Reportdatenbank mit SQL Management Studio
    • Erstellen von eigenen Reports
    SCOM 2012 Reporting - Wie verfügbar waren die Server?
    SCOM 2012 Reporting - Wie verfügbar waren die Server?
  • Managementpacks
    • Export von versiegelten "sealed" Managementspacks
    • Struktureller Aufbau von Managementpacks
    • Arbeiten mit Tools und Operations Manager Command Shell
    Management Pack References   Monitors im Management Pack
    Management Pack Referenzen   Monitors im Management Pack
  • Audit Collection Services (ACS)
    • Einrichten von Datenbank Cluster und ACSDB für ACS
    • Einrichten von ACS Collector Server
    • Konfigurieren des ACS Filters
    • Konfigurieren ACS Forwarder für Agents
    • Die ACS Database OperationsManagerAC und die AdtsEvent Tabelle
    • Einrichten von Notification per EMail für Audit-Alerts (z.b. 3x falsches Password)
    • Arbeiten mit Operations Manager Command Shell
    Auditing Database Tables
    Auditing Database Tables
  • Gateway Server (GWS) in der DMZ
    • Einrichten von zwei Gateway Server in einer DMZ
    • Konfigurieren der Zertifikatsvorlage für GWS und zwei Management Server (MS)
    • Konfigurieren der Firewall für die Kommunikation zwischen GWS und MS
    • Konfigurieren der Management Server für die Kommunikation mit GWS
    • Konfigurieren der Agents in der DMZ für die Kommunikation mit GWS.
    • Konfigurieren Failover von MS für GWS
    • Konfigurieren Failover von GWS für Agents
    Gateway Failover (für Agents)
    Management Server Failover (für Gateway)
    Gateway Failover (für Agents) und Management Server Failover (für Gateway)
  • Backup, Restore & Wartung
    • Backup der SQL Datenbanken (Operations Database, Data Warehouse)
    • Restore der Datenbanken und Nacharbeiten
    • Grooming Data Warehouse und Operations Manager DB.
    • Datenbank Wartung (Reindex etc...)
  • SCOM 2012 SP1 in einer Enterprise Umgebung
    • Single Management Group
    • Multi Management Group (optional)
    • Cross-Platform mit UNIX bzw. LINUX (optional)
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