SCVMM 2012 SP1 - Network Virtualization

Intensivkurs SCVMM

System Center Virtual Machine Manager

- für Enterprise Umgebung mit Network Virtualization, Private Cloud, VM Networks, Service Templates -

* SCVMM 2016 kann NICHT, wie geplant am 10. Oktober 2016 unterrichtet werden, da TP5 (Technical Preview) nicht richtig funktioniert. *
Wir müssen auf die RTM warten, die am 3. Oktober 2016 erscheinen wird.
Der Fokus dieses Intensivkurses ist die zentrale Verwaltung einer hochverfügbaren Virtual Machine Infrastruktur in einer Enterprise Umgebung mit SCVMM 2016.
Im Mittelpunkt steht der "geclusterte" 2016 Network Controller (NC), der sich durch seinen "Northbound Bridge" mit dem VMM 2016 Management und mit dem "Southbound Bridge" mit dem On-Premise Netzwerk sowie Azure Cloud verbindet.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Serveradministratoren und Support-Ingenieure für größere Virtual Infrastruktur.
Kenntnisse in Windows und Netzwerk, Erfahrung mit Windows Server und Virtualisierung ist von Vorteil.

NIVEAU
★★★★☆ — ziemlich anspruchsvoll

DAUER
5 Tage

ORT
NT Systems Schulungszentrum Böblingen (Karte)

TERMINE

wird auf SCVMM 2016 umgestellt!

PREIS
3.450,- € zzgl. Mwst. – inkl. Mittagessen 14,- € / Tag

MINDEST-TEILNEHMERZAHL
Das Seminar findet ab einer Mindestzahl von drei Teilnehmern garantiert statt.

SCHULUNGSZEITEN
Am ersten Tag 10:00 - 17:30 Uhr
An Folgetagen 09:00 - 17:30 Uhr
Am letzten Tag (Freitag) 09:00 - 13:00 Uhr

ZERTIFIKAT
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Kursteilnehmer ein Zertifikat von NT Systems.


AUSFÜHRLICHE INFORMATIONEN

Im Folgenden finden besonders interessierte Leser ausführliche Informationen zu den im Kurs behandelten Themen.

Im Gegensatz zu VMM 2008 R2 kann der Management Server seit VMM 2012 geclustert werden. Auch dessen VMM-Konfigurationsdatenbank wird auf einer geclusterten SQL 2014 Instanz gehalten. VMM Libraries in einer Enterprise Umgebung werden i.d.R. auch geclustert. Wir setzen im Kurs 2016 Hyper-V Server Cluster für die hochverfügbaren VMs aber auch 2016 Scale-Out-File Server Cluster mit Storage Spaces Direct (S2D) ein um VM remote zu speichern (Hyper-V over SMB 3.1.1). Sobald die RDMA fähige 10 GBit/s Converged Ethernet Netzwerkkarten (C-NIC) mit NDIS 10.0 Treiber für RoCE (RDMA over Converged Ethernet) verfügbar sind, setzen wir sie ein. Ein Hyper-V Switch kann durch NIC-Teaming hochverfügbar gehalten werden. Mit 2016 können RDMA NICs (R-NIC) auch geteamt werden. Der neuartige SET (Switch Embedded Teaming) mit R-NIC liefert höchste Performance und ist besonders geeignet für Software Defined Network (SDN) und Software Defined Storage (SDS) . Ein SET kann bis zu 8x 10 GBit/s NIC oder R-NIC per PowerShell konfiguriert werden.

4-Nodes Scale-Out File Server (2016 TP5) mit je 15x lokalen SSDs
4-Nodes Scale-Out File Server (2016 TP5) mit je 15x lokalen SSDs

Während die Vorgängerversion SCVMM 2008 R2 sich nur mit Deployment und Verwaltung von VMs befasste, geht SCVMM 2012 SP1 und R2 viel weiter in Richtung VM Networks und Private Cloud, welche ein abstrakter Verbund von Hyper-V Hosts und Hyper-V Cluster, Netzwerk und Storage darstellt. Ja, man kann eine VM oder sogar VMs samt Applikation (Service) in eine "Wolke" ausrollen, ohne genau zu wissen, auf welchem Hyper-V Host die VM letztendlich landet. Mit SCVMM 2012 SP1 wurde die Network Virtualization ganz neu definiert. VMs gehören immer zu einem VM Network, welches wiederum einem Logical Network zugeordnet werden. Die VM Networks sind voneinander isoliert (Tenants) und können via Gateway mit dem Management Network kommuniziert werden. Gateways können hardware-basierend oder software-Basierend sein. Im Kurs praktizieren wir den Aufbau von isolierten VM Networks mit geclusterten Gateway, welches mit Hilfe von Microsofts Service Template eingerichtet wird. Ein wichtige Komponente der Network Virtualization ist der Logical Switch (LSwitch), der als Template mit vielen Bausteinen wie Uplink Port Profiles, Virtual Port Profiles etc. dient, um die Virtual Switches (vSwitch) der Hyper-V Hosts zu konfigurieren.

Im Kurs lernen Teilnehmer auch wie ein 2016 Hyper-V Cluster für hochverfügbare VMs geplant und konfiguriert werden kann. Neben Features wie VMQ (Virtual Machine Queue) unterstützt bereits Hyper-V 2012 R2 die PCIe-Erweiterung SR-IOV (Single Root IO Virtualization), die zusammen mit der Serverhardware und 10 GBit Netzwerkadapter dafür sorgen, dass die VMs quasi direkt mit der Netzwerkkarte kommunizieren können. In einer 2016 Umgebung kommen nun weitere Erweiterungen wie RDMA Teaming und SET noch hinzu. Darüber hinaus ist das Protokoll VXLAN in einer SCVMM 2016 Umgebung das Standard "Overlay Nertwork" Protokoll. Das bisherige NVGRE Protokoll wird noch unterstützt, wird aber an Bedeutung verlieren!

Weitere wichtige Erweiterung von SCVMM ist die Fähigkeit nicht nur "dumme" VM (Virtual Machine), sondern auch Applikation (Service) gleich mitzuliefern. Mit Service Templates und Service Template Designer können Anwendung und Service wie z. B. Web, File Service, SQL und auch App-V Anwendungen (virtualisierte Applikation) ziemlich schnell für ein Deployment zusammen mit den VMs konfiguriert werden. In der VMM Terminologie ist Service ein Verbund von VMs mit Anwendungen. Ein Web-Farm ist demnach ein Service, besteht aus einem oder mehreren VMs mit IIS in einem NLB Verbund, welcher durch VMM jeder Zeit schnell verändert und erweitert werden kann. VMM 2016 bietet auch die Anbindung von Hardware Load Balancer wie F5 Big-IP über WMI-Provider an Service wie Webfarm an. Dabei dient der neue Network Controller als der zentrale Knotenpunkt, um unterschiedliche Netzwerkgeräte und Netzwerke miteinander über den "Southbound Bridge" zu verbinden und zu verwalten.

VMs können auf normalen Hyper-V Hosts oder hochverfügbar in einer Failover Cluster Hyper-V Instanz installiert sein, wobei beide Clusterarten - "Host Clustering" und "Guest Clustering" - praktiziert werden. Auch wird die Live Migration von Failover Cluster im Zusammenspiel mit Clustered Shared Volume (CSV) und SMB 3.1.1 durchgeführt, um VM sehr schnell von einem Clusternode auf dem anderen zu verschieben.

Anders als der Hyper-V Manager, kann ein VMM-Manager nicht nur Resourcen wie Virtual Machinen (VMs), "leere" (blank) bzw. vorkonfigurierte Virtual Hard Disk (*.VHD), Virtual Floppy Disk (*.VFD), sondern auch ISO Image, Antwortdateien, PowerShell Scripts, Hardware-Profile und Betriebssystem-Profile sowie Templates von einer VMM-Library bedienen, um neue VMs schneller abzuwickeln. Wichtige VMs können als hochverfügbar "Highly Available" markiert werden, so dass sie nur auf hochverfügbare VM-Cluster platziert werden dürfen. Das System schlägt durch ein 5-Sterne Bewertungssystem die am besten dafür geeigneten Hyper-V Hosts vor (Intelligent Placement), die vom Administrator vordefiniert wurden.

Viele Aufgaben von SCVMM können mit PowerShell V5 und VMM Command Shell effizienter abgewickelt bzw. durch Jobs automatisiert werden, als mit der VMM Konsole. Um einen tieferen Einblick in SCVMM zu bekommen, werden wir die SCVMM-Konfigurationsdatenbank (SQL Server 2014) studieren und auch mit T-SQL Abfrage arbeiten.

Durch die Integration in SCOM 2016 (2012 R2) kann die gesamte VMM Umgebung im SCOMs Virtual Machine Manager Views überwacht werden. VMM Management Pack für SCOM bietet u.a. mit PRO (Performance & Resource Optimization) insbesondere für eine hochverfügbare Hyper-V Cluster Umgebung eine optimierte Überwachung. Die durch SCOM vorgeschlagenen PRO Tips helfen VMM-Administratoren, Engpässe in solchen VM-Umgebungen rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Mit Hilfe von Reports können Health-Zustände und Performance von Hosts und VMs schnell ermittelt und bewertet werden. Die Integration mit SCOM wird im Kurs erwähnt, jedoch wegen der Zeit nicht behandelt » Die SCOM-Integration ist optional und wird im Kurs auf Wunsch eingerichtet.

» Wir empfehlen als Ergänzung zu diesem Kurs unseren Deployment-Kurs SC Configuration Manager 1702 und SC Operations Manager 2016 (2012 R2).

SCVMM 2012 - Virtual Infrastructure (Enterprise Szenario) - live im Kurs
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SCVMM 2012 SP1 - Network Virtualization
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SCVMM 2012 R2 - Extensible Switch - NVGRE
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